​Ersteller  -  Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG), Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG), Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e. V. (DGK), Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. (DGP), Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin e. V. (DEGAM), Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin e. V. (DGEM), Diabetiker Baden-Württemberg e. V. (DBW), Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft e. V. (DGP)

​Quelle  -  www.awmf.org

​Verfügbarkeit  -  Langfassung und Leitlinienreport abrufbar

​Gültigkeit  -  bis 07/2023

​Zielgruppe  -  ältere Menschen mit Diabetes 

​Ziele  -  individuelle Festlegung von Therapiezielen unter altersabhängigen, krankheitsspezifischen und altersspezifischen Aspekten 

​Anwender  -  in der Versorgung älterer Menschen tätige Gesundheitsberufe, Patientinnen und Patienten

​Geriatrische Relevanz  -  häufige geriatrische Komorbidität 

​Syndrombezug  -  besondere Berücksichtigung diabetesassoziierter geriatrischer Syndrome

​Altersbezug  -  auf Multimedikation im Alter unter Nennung der Medikamente wird hingewiesen

Einbezug von Ko-/Multimorbidität  -  bei Risikoabschätzung in hohem Maß berücksichtigt

​Weiteres  -  hilfreiche Praxistools zur Festlegung von Therapiezielen

​​​Ersteller  -  Deutsche Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS), Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie e.V. (DGAV), Deutsche Gesellschaft für Pathologie e.V. (DGP), Gesellschaft für Pädiatrische Gastroenterologie und Ernährung (GPGE)

​Quelle  -  www.awmf.org

Verfügbarkeit  -  Langfassung abrufbar

Gültigkeit  -  abgelaufen seit 06/2019

​Zielgruppe  -  Patientinnen und Patienten mit Symptomen der Refluxkrankheit

​Ziele  -  Verbesserung der Versorgung bei Zunahme und hoher sozioökonomischer Bedeutung der Erkrankung

​Anwender  -  alle Arztgruppen

​Geriatrische Relevanz  -  Zusammenhang mit Multimedikation

Syndrombezug  -  Probleme mit der Ernährung und Verdauung

​Altersbezug  -  eingeschränkt

Einbezug von Ko-/Multimorbidität  -  ​auf Multimedikation im Alter unter Nennung der auslösenden Medikamente wird hingewiesen, Differentialdiagnostik extraösophagealer Symptome der Refluxkrankheit

Ersteller  -  Leitliniengruppe Hessen, PMV Forschungsgruppe Köln, Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM)
Quelle  -  www.awmf.org
Verfügbarkeit  -  Kurz- und Langfassung auf o.g. Website ; Addendum zur Leitlinie: Allgemeine Geriatrie Teil I und Teil II
Gültigkeit  -  bis 01/2022
Zielgruppe  -  geriatrische Patientinnen und Patienten in der hausärztlichen Versorgung
Ziele  -  vulnerable Patientinnen und Patienten mit Präventions-, Therapie- und Rehabilitationsbedarf im Praxisalltag mit vertretbarem Aufwand frühzeitig (Prefrail oder Frail ) zu erkennen
Anwender  -  Ärztinnen und Ärzte der Fachrichtungen Allgemeinmedizin und Innere Medizin
Geriatrische Relevanz  - sehr hoch
Syndrombezug  -  teilweise
Altersbezug  -  s. Zielgruppe
Einbezug von Ko-/Multimorbidität  -  teilweise
Weiteres  -  (Pre-)Frailty-Screening durch zwei Signalfragen und ggf. anschließend spezifisches Assessment in 9 Bereichen (MAGIC) für das ambulante Setting in der Hausarztpraxis um präventive und rehabilitative Maßnahmen gezielt einzusetzen. Berücksichtigung des EBM 03360

Ersteller  -  Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG), Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie e. V. (DGGG), Österreichische Gesellschaft für Geriatrie und Gerontologie (ÖGGG), Schweizerische Fachgesellschaft für Geriatrie (SFGG), Deutsche Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie (DGGPP), Arbeitskreis Schmerz und Alter (Deutsche Schmerzgesellschaft e. V./DGG)
Quelle  -  www.awmf.org
Verfügbarkeit  -   Langfassung der Leitlinie verfügbar
Gültigkeit  -  bis 06/2024
Zielgruppe  -  Geriatrische Patientinnen und Patienten in den Versorgungsbereichen stationär, teilstationär, ambulant
Ziele  -  Unterstützung für Geriaterinnen und Geriater eine an der Zusammensetzung des Patientenkollektivs der Einrichtung orientierte Auswahl an Instrumenten zu treffen und Entscheidungsbäume für ihren standardisierten Einsatz festzulegen
Anwender  -  in spezifisch geriatrischen Versorgungsstrukturen tätige, für das Assessment verantwortliche Ärztinnen/Ärzte und Mitglieder des geriatrischen Teams
Geriatrische Relevanz  -  sehr hoch
Syndrombezug  -  Instrumentenspezifisch vorhanden
Altersbezug  -  sehr hoch
Einbezug von Ko-/Multimorbidität  -  Instrumentenspezifisch berücksichtigt
​​Weiteres - enthält eine Auswahl der im deutschsprachigen Raum verfügbaren Instrumente. Es wird die generelle Erfassung der Dimension Ernährung und Schmerz empfohlen. Enthält auch Instrumente zur Delirerfassung, Schlaf und Substanzmissbrauch. Enthält klinische Beispiele für die gestufte Anwendung des korrekten Instrumentes

Ersteller  -  Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG

​Quelle  -  www.awmf.org

Verfügbarkeit  -  Kurz- und Langfassung abrufbar

Gültigkeit  -  bis 01/2024

Zielgruppe  -  Basis und Mittelpunkt der Überlegungen war der „Geriatrische Patient“

Ziele  -  wissenschaftliche Basis sichern, Belange der täglichen Praxis berücksichtigen, interdisziplinäre Zusammenarbeit verschiedener an der medizinischen Versorgung beteiligten Berufsgruppen

Anwender  -  verschiedene medizinische Fakultäten, andere Gesundheitsberufe   

Geriatrische Relevanz  -  häufiges Problem

Syndrombezug  -  Syndrom der Harninkontinenz       

Altersbezug  -  vorhanden   

Einbezug von Ko-/Multimorbidität  -  bei Risikoabschätzung in hohem Maß berücksichtigt

Weiteres  -  ausführliche Darstellung operativer Maßnahmen erleichtern die Indikationsstellung und Beratung der Patientinnen und Patienten        

Ersteller  -  Leitliniengruppe Hessen / Hausärztliche Pharmakotherapie, Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin Berlin (ÄZQ), PMV Forschungsgruppe Köln (PMV)        

Quelle  -  www.pmvforschungsgruppe.de

Verfügbarkeit  -  Kurz- und Langfassung auf o.g. Website

Gültigkeit  -  abgelaufen seit 11/2011

​Zielgruppe  -  geriatrische Patientinnen und Patienten in der hausärztlichen Versorgung

Ziele  -  Implementierung der Geriatrie in die hausärztliche Versorgung

​Anwender  -  Ärztinnen und Ärzte der Fachrichtungen Allgemeinmedizin und Innere Medizin

Geriatrische Relevanz  -  sehr hoch

Syndrombezug  -  ja

Altersbezug  -  siehe Titel

Einbezug von Ko-/Multimorbidität  -  in hohem Maß berücksichtigt

Weiteres  -  TEIL 1: Geriatrisches Assessment, Maßnahmen der Gesundheitsförderung wie Ernährung und Bewegung, Ausgewählte Problemsituationen: Sturz, Fraktur, soziale Isolation, Angst und Schlafstörung, Anhang: Patienten- und Betreuungsverfügung    

​Ersteller  -  Leitliniengruppe Hessen / Hausärztliche Pharmakotherapie, Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin Berlin (ÄZQ), PMV Forschungsgruppe Köln (PMV)

Quelle​  -  www.pmvforschungsgruppe.de

Verfügbarkeit  -  Kurz- und Langfassung auf o.g. Website

​Gültigkeit  -  abgelaufen seit 12/2011

​Zielgruppe  -  geriatrische Patientinnen und Patienten in der hausärztlichen Versorgung           

Ziele  -  Optimierung der Arzneimitteltherapie im Alter, Priorisierung der Therapieziele, Vermeidung von Unerwünschten Arzneimittelwirkungen (UAW)

Anwender  -  Ärztinnen und Ärzte der Fachrichtungen Allgemeinmedizin und Innere Medizin

Geriatrische Relevanz  -  sehr hoch

​Syndrombezug  -  teilweise

​Altersbezug  -  siehe Titel

Einbezug von Ko-/Multimorbidität  -  in hohem Maß berücksichtigt

Weiteres  -  TEIL 2: Ausführliche Darstellung der Arzneimitteltherapie bei einigen wichtigen im Alter vorkommenden Erkrankungen, Anhang mit Tabellen zu Besonderheiten von Wirkstoffkombinationen und problematischen Arzneimitteln im Alter etc.

Ersteller  -  Leitliniengruppe Hessen / Hausärztliche Pharmakotherapie, Deutsche Gesellschaft  für Allgemein- und Familienmedizin (DEGAM), Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin Berlin (ÄZQ), PMV Forschungsgruppe Köln (PMV) / Kassenärztliche Vereinigung Hessen (KVH)

Quelle  -  www.pmvforschungsgruppe.de                 

​Verfügbarkeit  -  vollständige Fassung auf o.g. Website

​Gültigkeit  -  abgelaufen seit 02/2016

Zielgruppe  -  ​alle erwachsenen Patientinnen und Patienten mit Multimedikation  (ausgenommen Palliativpatientinnen und -patienten)

​Ziele  -  Erkennen und Vermeiden einer medikamentösen Über- , Unter- und Fehlversorgung durch systematische Bewertung der Arzneitherapie (Schritte im Medikationsprozess)     

Anwender  -  Ärztinnen und Ärzte der Fachrichtungen Allgemeinmedizin und Innere Medizin

Geriatrische Relevanz  -  sehr hoch

​Syndrombezug  -  teilweise; Nennung Sturzrisiko fördernder Wirkstoffgruppen (FRID)   

Altersbezug  -  besondere Berücksichtigung der  Multimedikation im Alter ( "start low go slow"), Nutzen-Risiko Abschätzung im Alter; Potentiell inadäquate Medikation (PIM) für geriatrische Patientinnen und Patienten, PRISCUS-Liste etc.         

Einbezug von Ko-/Multimorbidität  -  Zusammenhang zwischen Multimorbidität, leitlinienbasierter Therapie und Multimedikation

​Weiteres  -  Empfehlungen: Mindestens 1x/Jahr umfassende Medikationsbewertung z.B. mit dem MAI (Medication Apprpriateness Index), Beschränkung des Medikationsportfolios etc., im Anhang: Medikationserfassung zur individuellen Präferenzsetzung; Hinweise zum Absetzen von Arzneimitteln; Notfallbogen Pflegeheim etc.

Ersteller  -  Leitliniengruppe Hessen / Hausärztliche Pharmakotherapie Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin der Universitätsklinik Köln, PMV Forschungsgruppe Köln (PMV)

Quelle  -  www.pmvforschungsgruppe.de

​Verfügbarkeit  -  Kurz- und Langfassung auf o.g. Website

Gültigkeit  -  abgelaufen seit 07/2010

Zielgruppe  -  ​hausärztlich betreute Patientinnen und Patienten mit einer nicht heilbaren, progredienten Erkrankung mit begrenzter Lebenserwartung

Ziele  -  Verständnis des palliativmedizinischen Gedankens, Darstellung wichtiger Aspekte der palliativmedizinischen Betreuung , Darlegung rechtlicher Rahmenbedingungen, Abgrenzung von aktiver/passiver Sterbehilfe, Darstellung psychosozialer und spiritueller Aspekte

Anwender  -  Ärztinnen und Ärzte der Fachrichtungen Allgemeinmedizin und Innere Medizin  

Geriatrische Relevanz  -  hoch      

​Syndrombezug  -  nein        

​Altersbezug  -  gering

Einbezug von Ko-/Multimorbidität  -  in hohem Maß berücksichtigt

Weiteres  -  Empfehlungen zur Symptomkontrolle sowie Ernährung und Flüssigkeitshaushalt, Dokumentation in der Palliativmedizin (HOPE Basisbogen), Anhang: Information für Angehörige, Muster Patienten- und Betreuungsverfügung

Ersteller  -  Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie e.V. (DGOOC), Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI), Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG), Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie e.V. (DGGG), Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM), Deutsche Gesellschaft für Osteologie (DGO), Deutsche Gesellschaft für Physikalische Medizin und Rehabilitation (DGPMR), Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh), Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. (DGU), Deutsche Schmerzgesellschaft e.V., Deutsche Röntgengesellschaft e.V. (DRG)

Quelle  www.awmf.org
Verfügbarkeit  -  Langfassung und Leitlinienreport verfügbar
Gültigkeit  -  bis 12/2023
Zielgruppe  -  Patientinnen und Patienten mit Degenerationen des Hüftgelenks. In den Versorgungsbereichen Orthopädie, Unfallchirurgie, Innere Medizin/Rheumatologie, Allgemeinmedizin in der ambulanten, stationären und rehabilitativen Versorgung
Ziele  -  Sicherheit bei Diagnose und Therapie der Koxarthrose
Anwender  -  Ärztinnen und Ärzte der Fachgebiete: Osteologie, Orthopädie und Orthopädischen Chirurgie, Anästhesiologie, Geriatrie, Rheumatologie, Radiologie, Physikalische Therapie und Physiologie, Unfallchirurgie, Innere Medizin
Geriatrische Relevanz  -  altersassoziierte Erkrankung
Syndrombezug  -  nein
Altersbezug  -  nein
Einbezug von Ko-/Multimorbidität  -  nein
Weiteres  -  häufiges Krankheitsbild in der Geriatrie ohne erkennbare Berücksichtigung geriatrischer Aspekte in der LL

Ersteller  -  Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM)
Quelle  -  www.awmf.org
Verfügbarkeit  -  Lang- u. Kurzfassung sowie Patienteninformation abrufbar
Gültigkeit  -  bis 06/2024
Zielgruppe  -  die Patientenzielgruppe umfasst männliche und weibliche Erwachsene, ältere Personen mit unterschiedlichen Erkrankungen und Stadien, mit und ohne Komorbidität(en)
Ziele  -  Erarbeitung einer übersichtlichen Zusammenstellung sowie Priorisierung der wichtigsten nicht nur überflüssigen Maßnahmen und Negativempfehlungen für den hausärztlichen Bereich. Gleichzeitig werden relevante Probleme im Bereich der Unterversorgung berücksichtigt
Anwender  -  in erster Linie: Ärztinnen und Ärzte der Fachrichtungen Allgemeinmedizin und Innere Medizin sowie Geriatrie. In zweiter Linie: Berufsgruppen, die von den Negativempfehlungen aus den genannten interdisziplinären Leitlinien betroffen sind
Geriatrische Relevanz  -  sehr hoch
Syndrombezug gering
Altersbezug  -  im hohen Maße berücksichtigt
Einbezug von Ko-/Multimorbidität  -  liegt vor z.B. als Hinweis auf korrespondierende Multimedikation (Boyd-Phänomen)
Weiteres  -  Extraktion und Bewertung von Empfehlungen vorhandener DEGAM-und Nationaler Versorgungs-Leitlinien. Begriffsklärung und Definitionen von Über-, Unter-, u. Fehlversorgung. Handlungsoptionen zum Schutz vor Über- u. Unterversorgung