​Ersteller  -  Deutsche Adipositas-Gesellschaft (DAG), Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG), Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin e.V. (DGEM), Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM), Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP), Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie e.V. (DGPM), Deutsches Kollegium für Psychosomatische Medizin (DKPM) u.a.        

​Quelle  -  www.awmf.org

​Verfügbarkeit  -  Langfassung abrufbar

​Gültigkeit  -  bis 04/2019

​Zielgruppe  adipöse Patienten

​Ziele  -  Bewusstseinsstärkung, Informationen und Empfehlungen zum Problem Adipositas

​Anwender  -  alle im Gesundheitswesen und der Gesundheitspolitik Tätigen

​Geriatrische Relevanz  -  Risikofaktor für die Entwicklung altersassoziierter Erkrankungen, Einschränkung der Aktivitäten des täglichen Lebens (ADL)

​Syndrombezug  -  ja

​Altersbezug  -  nein

Einbezug von Ko-/Multimorbidität  -  bei Risikoabschätzung in hohem Maß berücksichtigt

​Weiteres  -  generalistische Kompetenz im Vordergrund

Ersteller  -  Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI), Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), Deutsche Gesellschaft für Chirurgie e.V. (DGCH), Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG), Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG), Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO), Deutsche Gesellschaft für Hebammenwissenschaft e.V., Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN), Deutsche Gesellschaft für Neurochirurgie e.V. (DGNC), Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN), Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e.V. (DGPPN), Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM), Deutsche Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG), Deutsche Schmerzgesellschaft e.V., Gesellschaft für Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin e.V. (GNPI) u.a.
Quelle  -  www.awmf.org
Verfügbarkeit  -  Kurz u. Langfassung sowie Patientenleitlinie abrufbar
Gültigkeit  -  bis 08/2020
Zielgruppe  -  intensivstationäre Patienten
Ziele  -  hohe Qualität und Sicherheit in der Behandlung kritisch kranker Patienten zu gewährleisten
Anwender  -  behandelnde Ärzte, Pflegekräfte und Physiotherapeuten in einem intensivstationären Setting 
Geriatrische Relevanz  - hoch
Syndrombezug  -  nein
Altersbezug  -  berücksichtigt
Einbezug von Ko-/Multimorbidität  -  berücksichtigt
Weiteres  -  geriatrische Patienten in einem eigenen Abschnitt D einschließlich Assessment berücksichtigt.  Die weitgehend verbreitete Meinung, dass ein höheres Lebensalter einen Risikofaktor für die Entwicklung eines Delirs darstellt, konnte durch aktuellere Literatur nicht gezeigt werden

​Ersteller  -  Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN), Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN), Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG), Bundesverband Geriatrie (BVG) u.a.                                                 

​Quelle  -  www.awmf.org

​Verfügbarkeit  -  Langfassung vollständig abrufbar

​Gültigkeit  -  bis 01/2021

​Zielgruppe  -  Patienten und Angehörige mit primären Formen der Demenz (ICD-10-Kode F00-F03)

​Ziele  -  Aussagen zu Prävention, Diagnostik und Therapie von Demenzerkrankungen sowie zu leichten kognitiven Störungen (MCI)

​Anwender  -  Ärzte, Psychologen, Ergotherapeuten, Physiotherapeuten, Musik-, Kunst- und Tanztherapeuten, Logopäden, Pflegekräfte und Sozialarbeiter; der Schwerpunkt der Leitlinie liegt im medizinischen Bereich

​Geriatrische Relevanz  -  hoch, da altersassoziierte Erkrankung mit sozioökonomischer Relevanz

​Syndrombezug  -  geriatrisches Syndrom

​Altersbezug  -  in Differentialdiagnose und Behandlung ausreichend berücksichtigt

Einbezug von Ko-/Multimorbidität  -  bei Risikoabschätzung berücksichtigt

​Weiteres  -  psychosoziale Interventionen sowie Rehabilitation bei Demenz ausreichend berücksichtigt, Schutz der Gesundheit von pflegenden Angehörigen berücksichtigt, Gesundheitsökonomische Aspekte der Demenz dargestellt

Ersteller  -  Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) u.a.

Quelle  -  www.awmf.org

​Verfügbarkeit  -  Kurz- und Langfassung, Leitlinienreport und Evidenzbericht abrufbar

Gültigkeit  -  bis 11/2022

​Zielgruppe  -  ​asymptomatische und symptomatische Bevölkerung

​Ziele  -  Sicherstellung der evidenzbasierten Versorgung der Bevölkerung 

Anwender  -  Ärzte aller Versorgungsbereiche

Geriatrische Relevanz  -  altersassoziierte Erkrankung

Syndrombezug  -  nein

Altersbezug  -  bei Empfehlungen zur Prävention, Screening und Interventionen

​Einbezug von Ko-/Multimorbidität  -  bei Indikationen zur Chemotherapie

​Weiteres  -  trotz hohem Spezialisierungsgrad breite Anwendbarkeit in der älteren Bevölkerung

​Ersteller  -  Deutsche Krebsgesellschaft (DKG), Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG), Deutsche Gesellschaft für Pathologie e.V. (DGP), Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG), Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO), Deutsche Gesellschaft für Humangenetik e.V. (GfH), Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin e.V. (DGN), Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe e.V. (DGPFG), Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie e.V. (DEGRO), Deutsche Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften (DGRW), Deutsche Gesellschaft für Senologie e.V. (DGS), Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM), Deutsche Röntgengesellschaft (DRG), Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC) u.a.

Quelle  -  www.awmf.org

Verfügbarkeit  -  Kurz- und Langfassung, Patientenleitlinien, Leitlinienreport und Evidenzberichte abrufbar

​Gültigkeit  -  bis 11/2022

Zielgruppe  -  ​Patientinnen mit nachgewiesenem Brustkrebs

Ziele  -  Verbesserung der Versorgung in Diagnostik, Therapie und Nachsorge

Anwender  -  Spezialisten in Brustkrebszentren und in Disease Management Programmen, Ärzte in der Primärversorgung

Geriatrische Relevanz  -  2. Häufigkeitsgipfel im höheren Alter

Syndrombezug  - 

​Altersbezug  -  bei therapeutischen Entscheidungen berücksichtigt

Einbezug von Ko-/Multimorbidität  -  bei Risikoabschätzung  in hohem Maß berücksichtigt

​Weiteres  -  Leitlinie gut geeignet zur Beratung von Patientinnen, Flussdiagramme sehr anschaulich

Ersteller  -  Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin (DEGAM), Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM), Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM), Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) u.a.

​Quelle  -  www.awmf.org

​Verfügbarkeit  -  Kurz- und Langfassung, Patientenleitlinie und Leitlinienreport abrufbar

Gültigkeit  -  bis 11/2021

​Zielgruppe  -  ​Erwachsene mit akuter und chronischer Müdigkeit

​Ziele  -  Erstellung eines Rasters zur Erkennung abwendbar gefährlicher Verläufe in der Primärversorgung

Anwender  -  Haus- und Allgemeinärzte, Patienten 

Geriatrische Relevanz  -  häufiges Syndrom im Alter

Syndrombezug  -   

​Altersbezug  -  auf Multimedikation im Alter unter Nennung der Medikamente eingegangen

Einbezug von Ko-/Multimorbidität  -  bei Risikoabschätzung und in der Diagnostik in hohem Maß berücksichtigt

​Weiteres  -  generalistische Versorgungskompetenz im Vordergrund

Ersteller  -  Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM), Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG), Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM), Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie e. V. (DGGG)    
Quelle  -  www.awmf.org
Verfügbarkeit  -  Kurz- u. Langfassung sowie Patientenleitlinie abrufbar
Gültigkeit  -  Stand 02/2017 ; Revision geplant 02/2022
Zielgruppe  -  erwachsene multimorbide Patienten (mindestens drei Erkrankungen) mit oder ohne akuten Beratungsanlass und ggfs. komplexen psychosozialen Problemlagen

Ziele  -  Bereitstellung der Evidenz zur primärärztlichen Versorgung multimorbider Patienten und Umsetzung in hausärztliche Empfehlungen, Umsetzung eines „Meta-Algorithmus", der eine Strukturierung der Konsultation und die Priorisierung von Problemen ermöglicht, die Patientenperspektive in den Mittelpunkt der Entscheidungsprozesse zu stellen

Geriatrische Relevanz  -  sehr hoch
Syndrombezug  wird  berücksichtigt
Altersbezug  -  sehr hoch
Einbezug von Ko-/Multimorbidität  -  ja
Weiteres  -  Evidenztabellen zum Management von Multimorbidität, Tool-Box zur Optimierung der Arzneimittetherapie und Unterstützung der Arzt-Patienten Kommunikation

​Ersteller  -  Deutsche Schmerzgesellschaft e.V. (DSG), Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG), Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM), Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI), Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM), Deutsche Gesellschaft für Chirurgie e.V. (DGCH), Deutsche Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und -psychotharepie (DGGPP), Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG), Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V., Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM), Deutsche Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (DGMKG), Deutsche Gesellschaft für Neurochirurgie e.V. (DGNC) , Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN), Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie e.V. (DGOOC), Deutsche Gesellschaft für Osteologie e.V. (DGO), Deutsche Gesellschaft für Physikalische Medizin und Rehabilitation (DGPMR), Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e.V. (DGPPN), Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie e.V. (DGPM), Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie e.V. (DEGRO), Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh), Deutsche Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie e.V. (DG-Sucht), Deutsche Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG), Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU), Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG), Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft e. V. (DOG), Deutsche Gesellschaft für Psychologische Schmerztherapie und -forschung (DGPSF) u.a.

Quelle  -  www.awmf.org

Verfügbarkeit  -  Kurz- und Langfassung, Patientenleitlinie und Leitlinienreport abrufbar

​Gültigkeit  -  bis 10/2019

Zielgruppe  -  Patienten mit nicht tumorbedingten Schmerzen (Rückenschmerz, Neuropathischer Schmerz, Gelenkschmerz, Fibromyalgie etc.)

Ziele  -  Implementierung einer effektiven Schmerztherapie

​Anwender  -  Ärzte aller Versorgungsbereiche

Geriatrische Relevanz  -  hoch            

​Syndrombezug  -  nein

​Altersbezug  -  Medikationsempfehlungen berücksichtigen Altersphysiologie und Multimorbidität

Einbezug von Ko-/Multimorbidität  -  nur gering berücksichtigt

Weiteres  -  klinischer Algorithmus zur Indikation, Behandlungsvorbereitung und UAW sowie Langzeitanwendung

Ersteller  -  Dachverband Osteologie e.V., Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM), Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE), Deutsche Gesellschaft für Osteologie e. V. (DGO), Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie e. V. (DGOOC), Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh), Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG), Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e.V. (DGfN) u.a. 

Quelle  -  www.awmf.org
Verfügbarkeit  -  Langfassung sowie Kitteltaschenversion abrufbar
Gültigkeit  -  bis 12/2022
Zielgruppe  -  postmenopausale Frauen, Männer ab 60 Jahre, Personen mit primärer Osteoporose
Ziele  -  Verbesserung der Lebensqualität, Senkung der Mortalität
Anwender  -  primärversorgende Ärzte, alle anderen Ärzte, die Patienten mit einer Osteoporose behandeln
Geriatrische Relevanz  -  altersassoziierte Erkrankung
Syndrombezug  -  häufige Ursache für chronische Schmerzen sowie Immobilität im Alter
Altersbezug  -  Differenzierung der Empfehlungen nach Altersstufen, auf Multimedikation im Alter unter Nennung der Medikamente wird hingewiesen
Einbezug von Ko-/Multimorbidität  bei Risikoabschätzung  in hohem Maß berücksichtigt
Weiteres  Prävention, nichtmedikamentöse Therapie im Alter ausreichend berücksichtigt

​Ersteller  -  Hrsg.: Leitlinienprogramm Onkologie der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. (AWMF), der Deutschen Krebsgesellschaft e. V. (DKG) und der Deutschen Krebshilfe (DKH), federführende Fachgesellschaft: Dt. Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP). Auswahl beteiligter Fachgesellschaften: Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin e. V. (DEGAM), Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e. V. (DGAI), Deutsche Gesellschaft für Chirurgie e. V. (DGCH), Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG), Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e. V. (DGHO), Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e. V. (DGIM), Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e. V. (DGPPN) u.a.

​Quelle  -  www.awmf.org

Verfügbarkeit  -  Kurz- und Langfassung, Patientenleitlinie, Leitlinienreport und Evidenzbericht abrufbar 

Gültigkeit  -  bis 04/2020

Zielgruppe  -  Patienten mit einer nicht heilbaren Krebserkrankung, bei denen das primäre Therapieziel die Verbesserung der Lebensqualität ist. Gültigkeit für alle Versorgungsbereiche (stationär und ambulant sowie die allgemeine und spezialisierte Palliativversorgung)

​Ziele  -  Verbesserung der Symptomkontrolle unter Beachtung der Patientenbedürfnisse, Betreuung in der Sterbephase, angemessene Gespräche mit Patienten und Angehörigen

Anwender  -  Ärzte und nicht-ärztlichen Versorger im Gesundheitssystem, die Patienten mit einer nicht heilbaren Krebserkrankung behandeln

Geriatrische Relevanz  -  hoch, da viele Aspekte auf nicht-onkologische Patienten übertragbar

​Syndrombezug  -  im Hinblick auf Depression, Inkontinenz und Delir teilweise gegeben

​Altersbezug  -  gering

Einbezug von Ko-/Multimorbidität  -  nur gering bei Medikationsempfehlungen berücksichtigt

Weiteres  -  die häufigen Symptome werden nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft und der klinischen Expertise behandelt  (Kapitel Atemnot, Schmerz, Depression, Obstipation), eigenes Kapitel über Versorgungsstrukturen und deren Zuordnung, Darlegung von Qualitätsindikatoren

Ersteller  -  Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN), Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG), Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie e. V. (DGGG), Deutsche Gesellschaft für Humangenetik e.V. (GfH), Deutsche Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und Funktionelle Bildgebung e.V. (DGKN), Deutsche Gesellschaft für Neurochirurgie e.V. (DGNC), Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin e. V. (DGN), Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e.V. (DGPPN), Deutsche Parkinson Gesellschaft (DPG), Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft e.V. (DGP) u.a.
Quelle  -  www.awmf.org
Verfügbarkeit  -  Kurz- und Langfassung sowie Evidenzbericht abrufbar
Gültigkeit  -  bis 12/2020
Zielgruppe  -  erwachsene Patienten mit idiopathischem Parkinson-Syndrom
Ziele  -  bestmögliche klinische Empfehlungen für die Diagnosestellung und die Therapie des idiopathischen Parkinson-Syndroms
Anwender medizinisches Fachpersonal (Ärzte, Pflegekräfte) sowie andere Berufsgruppen, die mit der Therapie von Patienten mit Parkinson-Syndromen betraut sind (Psychologen, Ergotherapeuten, Logopäden, Physiotherapeuten, Musiktherapeuten, Sozialarbeiter etc.)
Geriatrische Relevanz  -  hoch
Syndrombezug  -  gering
Altersbezug  -  ja
Einbezug von Ko-/Multimorbidität  -  teilweise berücksichtigt
Weiteres  -  zweithäufigste neurodegenerative Erkrankung nach der Demenz vom Alzheimertyp. Beinhaltet Definition des geriatrischen Patienten. Anticholinergika sollen bei geriatrischen Patienten nicht eingesetzt werden ; Der Einsatz von Amantadin bedarf insbesondere beim geriatrischen Patienten eines umfassenden Monitorings (EKG, Restharnkontrolle)

​Ersteller  -  Deutsche Gesellschaft für Angiologie - Gesellschaft für Gefäßmedizin (DGA), Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF), Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie, Deutsche Röntgengesellschaft (DRG), Amputierten-Initiative e.V., Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM), Deutsche Gesellschaft für Ultraschall (DEGUM), Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG), Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG), Deutsche Gefäßliga e.V., Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI), Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH), Deutsche Gesellschaft für Geriatrie e.V. (DGG), Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM), Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK), Deutsche Gesellschaft für Nephrologie (GfN), Deutsche Gesellschaft für Phlebologie (DGP), Deutsche Gesellschaft für Physikalische Medizin und Rehabilitation (DGPMR), Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP), Deutsche Gesellschaft für Wundheilung (DGfW), Gesellschaft für Thrombose und Hämostaseforschung (GTH), Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie, Ruhr Univ. Bochum (AMIB) u.a.

​Quelle  -  www.awmf.org

Verfügbarkeit  -  vollständige Langfassung und Leitlinienreport abrufbar              

​Gültigkeit  -  bis 11/2020

Zielgruppe  -  ​Patienten mit PAVK aller Stadien

​Ziele  -  Verbesserung der Versorgung

​Anwender  -  Ärzte und nicht ärztliche Berufsgruppen aller Versorgungsbereiche

Geriatrische Relevanz  -  altersassoziierte Erkrankung

​Syndrombezug  -  nein

​Altersbezug  -  hoch, eigenes Kapitel (9) zum geriatrischen Patienten

​Einbezug von Ko-/Multimorbidität  -  in hohem Maße berücksichtigt, bei Koinzidenz mit Diabetes, KHK u. Herzinsuffizienz sowie Niereninsuffizienz

​Weiteres  -  Rehabilitation bei pAVK berücksichtigt, Darstellung neuer endovaskulärer Verfahren

Ersteller  -  Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), Deutsche Gesellschaft für Infektiologie (DGI), Paul-Ehrlich-Gesellschaft für Chemotherapie e.V. (PEG), Kompetenznetz Ambulant Erworbene Pneumonie (CAPNETZ),  Österreichische Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP), Österreichische Gesellschaft für Infektionskrankheiten und Tropenmedizin (ÖGIT), Schweizerische Gesellschaft für Pneumologie u.a.
Quelle  -  www.awmf.org
Verfügbarkeit  -  Langfassung vollständig abrufbar
Gültigkeit  -  bis 12/2020
Zielgruppe  -  Patienten mit ambulant erworbener Pneumonie (CAP)
Ziele  -  Verbesserung der Versorgungsqualität und Senkung der Letalität
Anwender  -  Allgemeinärzte und Internisten im ambulanten Bereich sowie Internisten, Pneumologen, Infektiologen und Intensivmediziner im Krankenhaus
Geriatrische Relevanz  -  sehr hoch
Syndrombezug  -  gering
Altersbezug  -  oligosymtomatische Symptompräsentation, größte CAP Subgruppe: nursing home acquired pneumonia, Risikofaktoren für Aspirationspneumonie besonders im Pflegeheim
Einbezug von Ko-/Multimorbidität  -  CAP Gruppierung nach Funktionsstatus und Komorbidität, diese haben prognostischen Einfluss
Weiteres  -  Prävention (Grippeschutz- u. Pneumokokkenimpfung etc.) und palliative Therapie berücksichtigt, Maßnahmen der Qualitätssicherung berücksichtigt

Ersteller  -  Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh), Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG), Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM), Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie e. V. (DGOOC), Deutsche Gesellschaft für Physikalische Medizin und Rehabilitation (DGPMR) u.a.
Quelle  -  www.awmf.org
Verfügbarkeit  -  Langfassung und Leitlinienreport abrufbar
Gültigkeit  -  bis 12/2022
Zielgruppe  -  erwachsene Männer und Frauen
Ziele  -  Unterstützung und Entscheidungshilfe bei der Behandlung von PMR-Patienten. Im Mittelpunkt stehen pharmakologische und nichtpharmakologische Maßnahmen um ein bestmögliches Nutzen-Risiko-Verhältnis bei der Behandlung zu erzielen
Anwender  -  Allgemeinmediziner, Internisten, Rheumatologen, Orthopäden 
Geriatrische Relevanz  - hoch
Syndrombezug  -  nein
Altersbezug  -  gering
Einbezug von Ko-/Multimorbidität  -  in geringem Maße bei der Therapie berücksichtigt
Weiteres  -  als Quellleitlinie dienten die 2015 publizierten EULAR-ACR Empfehlungen zum Management der Polymyalgia rheumatica, die durch die Leitlinienkommission aktualisiert und auf den deutschen Sprachraum angepasst wurden

Ersteller  -  Deutsche Schmerzgesellschaft e. V. in  Kooperation mit  dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE), Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM), Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e.V. (DGPPN), Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie e. V. (DGGG), Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM), Deutsche Gesellschaft für Chirurgie e.V. (DGCH), Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG), Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. (DGU), Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie e. V. (DGOOC), Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) u.a.
Quelle  -  www.awmf.org
Verfügbarkeit  -  Langfassung, Leitlinienreport sowie Leitliniensynopse abrufbar
Gültigkeit  -  bis 07/2022
Zielgruppe  -  Menschen über 65 Jahre in Einrichtungen der vollstationären Altenhilfe
Ziele  -  Optimierung der Schmerzerkennung bei Bewohnerinnen in Einrichtungen der stationären Altenhilfe
Anwender  -   Altenpfleger, Ärzte, Ergotherapeuten, Gesundheits- und Krankenpfleger, Logopäden, Psychologen, Physiotherapeuten und alle weiteren an der Versorgung von alten Menschen in der stationären Altenhilfe beteiligten Berufsgruppen
​Geriatrische Relevanz  -  sehr hoch
Syndrombezug  -  geriatrisches Syndrom
Altersbezug  -  ja
Einbezug von Ko-/Multimorbidität  -  in hohem Maße berücksichtigt
Weiteres  -  Hinweise auf Screening und Assessment mit standardisierten Assessmentinstrumenten.  Berücksichtigung von kognitiven Beeinträchtigungen (Fremdeinschätzungsinstrument)

Ersteller  -  Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM), Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM), Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie e.V. (DGAV), Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI), Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG), Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V., Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM), Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.V. (DGK), Deutsche Gesellschaft für Kieferorthopädie (DGKFO), Deutsche Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (DGMKG), Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN), Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e.V. (DGPPN) u.a.
Quelle  -  www.awmf.org
Verfügbarkeit  -  Langfassung abrufbar
Gültigkeit  -  bis 12/2019
Zielgruppe  -  erwachsene Patienten (Männer und Frauen mit schlafbezogenen Atmungsstörungen)
Ziele  -  Screening,  adäquate apparative- u. nicht-apparative Diagnostik sowie Therapie der schlafbezogenen Atmungsstörungen
Anwender  -  ärztliche und nichtärztliche Berufsgruppen (z. B. Psychologen, Naturwissenschaftler), Pflegepersonal, Selbsthilfegruppen und interessierte Laien
Geriatrische Relevanz  -  mittel
Syndrombezug  -  nein
Altersbezug  -  gering
Einbezug von Ko-/Multimorbidität  -  die unbehandelte Schlafapnoe erhöht bei Patienten mit Demenz den kognitiven Abbau. Algorithmus zum Vorgehen bei Patienten mit Herzkreislauferkrankungen und schlafbezogenen Atmungsstörungen
Weiteres  -  zu den Schlafbezogenen Atmungsstörung gehört die obstruktive Schlafapnoe, die zentrale Schlafapnoe und die schlafbezogene Hypoventilation/ schlafbezogene Hypoxämie

Ersteller  -  Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN), Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG), Deutsche Gesellschaft für Angiologie, Gesellschaft für Gefäßmedizin e.V. (DGA), Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM), Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention - Deutsche Hochdruckliga e.V. (DHL), Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG), Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie e. V. (DGGG), Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG) u.a.
Quelle  -  www.awmf.org
Verfügbarkeit  -  Kurz- und Langfassung sowie Leitlinienreport abrufbar
Gültigkeit  -  bis 01/2020
Zielgruppe  -  Patienten nach Schlaganfall u. TIA
Ziele  -  Reduktion der Reinfarkte nach Schlaganfall durch Fokus auf 4 Therapiemodalitäten (Thrombocytenaggregationshemmung, Antikoagulation, Lipidtherapie und Hypertonietherapie)
Anwender  -  Neurologen, Hausärzte, Internisten, Kardiologen, Gefäßchirurgen
Geriatrische Relevanz  -  sehr hoch
Syndrombezug  -  gering
Altersbezug  -  teilweise berücksichtigt
Einbezug von Ko-/Multimorbidität  -  gering
Weiteres  -  25 Schlüsselfragen mit begründeten Empfehlungen; Empfehlung 3.3 - 3.5: Höheres Lebensalter, Sturzgefahr oder Demenz ist bei Schlaganfall unter Vorhofflimmern keine Kontraindikation für Antikoagulation.

Ersteller  -  Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM), Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN), Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM), Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.V. (DGK)
Quelle  -  www.awmf.org
Verfügbarkeit  -  Kurz- und Langfassung sowie Evidenzbericht abrufbar
Gültigkeit  -  bis 08/2019
Zielgruppe  -  Patienten mit dem Konsultationsanlass akuter „Schwindel" in der Hausarztpraxis. Leitlinie bezieht sich nur auf den akut aufgetretenen Schwindel
Ziele  -  qualitativ hochwertige und angemessene Versorgung bei akutem Schwindel. Schnittstellen zur diagnostischen und zur therapeutischen Versorgung durch Spezialisten (auch nicht ärztlichen) werden benannt
Anwender  -  Allgemeinärzte, Internisten und sonstige primärmedizinisch tätige Fachgebiete sowie Patienten
Geriatrische Relevanz  -  hoch
Syndrombezug  -  typisches geriatrisches Syndrom
Altersbezug  -  teilweise berücksichtigt
Einbezug von Ko-/Multimorbidität  -  gering
Weiteres  -  die Prävalenz des Schwindels nimmt im höheren Alter deutlich zu, gleichzeitig nimmt aber auch der Anteil des Schwindels, der nicht ursächlich einzelnen umschriebenen und beweisbaren Krankheitsbildern zuzuordnen ist deutlich zu

​Ersteller  -  Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM)

​Quelle  -  www.degam.de

​Verfügbarkeit  -  Kurz- und Langfassung abrufbar

​Gültigkeit  -  abgelaufen seit 12/2007

​Zielgruppe  -  Patienten mit Risikofaktoren für Stürze, Patienten mit Stürzen in der Anamnese

​Ziele  -  Reduktion von Stürzen, Vermeidung von Auswirkungen von Stürzen

​Anwender  -  Haus- und Allgemeinärzte, Patienten, alle an der Primärversorgung beteiligten Berufsgruppen

​Geriatrische Relevanz  -  geriatrietypisches Syndrom

​Syndrombezug  -  ja

​Altersbezug  -  auf Multimedikation im Alter unter Nennung der Medikamente explizit eingegangen

Einbezug von Ko-/Multimorbidität  -  bei Risikoabschätzung in hohem Maß berücksichtigt

​Weiteres  -  umfassendes für die Primärversorgung geeignetes Konzept, Assessments teilweise nicht sehr verbreitet, verkürzte Fassung des Barthel-Index (entspricht nicht dem Hamburger Einstufungsmanual zum Barthel-Index), empfohlene Hilfsmittel teilweise keine GKV-Leistung

Ersteller  -  Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Schmerztherapie (DIVS) u.a.

​Quelle  -  www.awmf.org

​Verfügbarkeit  -  Langfassung und Patientenleitlinie abrufbar

​Gültigkeit  -  abgelaufen seit 04/2014

​Zielgruppe   -  betroffene Patienten

​Ziele  -  Implementierung einer effektiven Schmerztherapie

​Anwender  -  anästhesiologisch und operativ tätiges Personal

​Geriatrische Relevanz  -  zunehmende Häufigkeit operativer Eingriffe bei älteren Patienten, potenzielle Ursache des postoperativen Delirs

​Syndrombezug  -  altersabgestufte Relevanz

​Altersbezug  -  Medikationsempfehlungen berücksichtigen Altersphysiologie und Multimorbidität

Einbezug von Ko-/Multimorbidität  -  bei Risikoabschätzung in hohem Maß berücksichtigt, Schmerzerfassungsinstrument für kognitiv eingeschränkten Patienten enthalten

​Weiteres  -  die Leitlinie umfasst multidisziplinäre Strategien, enthält Aussagen zu nichtmedikamentösen Therapieverfahren 

Ersteller  -  Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM), Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG) und Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN)

​Quelle  -  www.awmf.org

​Verfügbarkeit  -  Langfassung und Leitlinienreport abrufbar

​Gültigkeit  -  abgelaufen seit 08/2010

​Zielgruppe  -  ​Akutphase bei Patienten mit Schlaganfall, vorliegende Leitlinie ebenfalls für jüngere Schlaganfallpatienten

​Ziele  -  wissenschaftliche Basis der enteralen Ernährung in der Akutphase bei Patienten mit Schlaganfall sichern, Belange der täglichen Praxis berücksichtigen, bessere ernährungsmedizinische Versorgung von Schlaganfallpatienten

Anwender  -  alle mit der Ernährungsversorgung von Schlaganfallpatienten betrauten Berufsgruppen (Ärzte verschiedener Fachrichtungen, examinierte Pflegekräfte, Ernährungswissenschaftler, Oecotrophologen, Diätassistenten, Logopäden und Apotheker)

Geriatrische Relevanz  -  häufiges Problem

​Syndrombezug  -  Syndrom der Fehl- und Mangel-Ernährung

​Altersbezug  -  vorhanden            

Einbezug von Ko-/Multimorbidität  -  ​bei Risikoabschätzung  in hohem Maß berücksichtigt

Weiteres  -  Frage- und Antwortform praxisnah gewählt, Ergänzung zur  S3 Leitlinie „Enterale Ernährung-geriatrics“, Flussdiagramme und Screening-Empfehlungen sehr ausführlich

​Ersteller  -  Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin e.V. (DGEM), Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG), Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS), Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN), Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie e.V. (DGAV), Deutsche Gesellschaft für Chirurgie e.V. (DGCH), Deutsche Krebsgesellschaft (DKG), Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), Deutsche Sepsis-Gesellschaft e.V. u.a.

​Quelle  -  www.awmf.org

​Verfügbarkeit  -  Langfassung und Leitlinienreport abrufbar

​Gültigkeit  -  abgelaufen seit 05/2018

​Zielgruppe  -  ​ältere Patienten mit Ernährungsproblemen

​Ziele  -  Evidenzbasierte Empfehlungen zur klinischen Ernährung um Mangelernährung zu vermeiden oder zu behandeln

​Anwender  -  alle Gesundheitsberufe

Geriatrische Relevanz  -  geriatrietypisches Problem

​Syndrombezug  -  ja

​Altersbezug  -  s. Zielgruppe, ansonsten funktionelle Abstufung nach Ausmaß der Ernährungsstörung

Einbezug von Ko-/Multimorbidität  -  bei Risikostratifizierung und Planung der Interventionen in hohem Maß berücksichtigt, Fokus auf neurologischen Erkrankungen und Demenzen incl. Fragen der PEG-Versorgung

​Weiteres  -  Hinweise auf Screening und Assessment, Gültigkeit auch über den Versorgungssektor Krankenhaus hinaus

​Ersteller  -  Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin (DEGAM), Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin e.V. (DGEM), Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN), Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG), Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.V. (DGK), Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft e. V. (DOG), Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin - Gesellschaft für operative, endovaskuläre und präventive Gefäßmedizin e.V. (DGG) u.a.

Quelle  -  www.awmf.org

Verfügbarkeit  -  Kurz- und Langfassung, Patientenleitlinie und Leitlinienreport abrufbar  

Gültigkeit  -  ​abgelaufen seit 07/2016

​Zielgruppe  -  Patienten nach Schlaganfall

​Ziele  -  qualitativ hochwertige ambulante Krankenversorgung bei Patienten nach Schlaganfall         

​Anwender  -  Haus- und Allgemeinärzte und Kooperationspartner, Patienten          

Geriatrische Relevanz  -  altersassoziierte Erkrankung    

Syndrombezug  -             

​Altersbezug  -  auf Multimedikation im Alter unter Nennung der Medikamente wird hingewiesen           

Einbezug von Ko-/Multimorbidität  -  bei Interventionsempfehlungen und  sekundärpräventiven Maßnahmen berücksichtigt

​Weiteres  -  generalistische Versorgungskompetenz für den ambulanten Bereich im Vordergrund (ohne Primärprävention und ohne stationäre Behandlung), verkürzte Fassung des Barthel-Index (Barthel-Index nicht gemäß Hamburger Einstufungsmanual), problematische Einsatzempfehlung des Barthel-Index zur  Bestimmung von Prognose und Rehabedarf, Ausschlusskriterien zur rehabilitativen Therapie sind sehr weit gefasst (z.B. Herzinsuffizienz)