​Ersteller  -  Bundesärztekammer (BÄK), Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF), Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) in Zusammenarbeit mit: Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ), Deutsche Atemwegsliga (Atemwegsliga), Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin (DEGAM), Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM), Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), Deutsche Gesellschaft für Physikalische und Rehabilitative Medizin (DGPMR)

Quelle  -  www.versorgungsleitlinien.de

​Verfügbarkeit  -  Kurz- und Langfassung vollständig auf den Internetseiten der Nationalen Versorgungsleitlinien, Patientenfassung, Kitteltaschenversionen

Gültigkeit  -  abgelaufen seit 12/2012

​Zielgruppe  -  Patientinnen und Patienten mit chronischen Atemwegserkrankungen

​Ziele  -  Verbesserung der Versorgung, Empfehlungen für strukturiertes und optimiertes Management der chronischen Erkrankung

Anwender  -  alle Ärztinnen und Ärzte und Kooperationspartner, Patientinnen und Patienten

Geriatrische Relevanz  -  häufige Komorbidität

​Syndrombezug  -  nein

Altersbezug  -  in der Diagnostik unzureichend berücksichtigt, bei Therapie/Interventionsempfehlung gute Altersabstufung

Einbezug von Ko-/Multimorbidität  -  in der Prävention explizit erwähnt, sonst kurze Hinweise auf typisch assoziierte Erkrankungen wie Osteoporose und Kachexie ohne weitere Therapiehinweise

​Weiteres  -  keine geriatrische Fachgesellschaft an der Entwicklung beteiligt, Kapitel Ernährung und rehabilitative Maßnahmen sehr ausführlich. Hinweise zu chronischer Pflegebedürftigkeit enthalten, keine Aussagen über Zugang zu Versorgungsstrukturen für immobile Patientinnen und Patienten

​Ersteller  -  Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN), Federführung der S3-Leitlinie, Bundesärztekammer (BÄK), Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF),  Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ), Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK),  Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker (BApK), Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen (DAGSHG), Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin  (DEGAM), Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie (DGPM), Deutsche Gesellschaft für Psychologie (DGPs), Deutsche Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften (DGRW)

​Quelle  -  www.versorgungsleitlinien.de

​Verfügbarkeit  -  Kurz- und Langfassung sowie Patientenleitlinie auf den Internetseiten der Nationalen Versorgungsleitlinien abrufbar

Gültigkeit  -  bis 11/2020

Zielgruppe  -  ​Patientinnen und Patienten mit unipolarer Depression

Ziele  -  sektorenübergreifende Verbesserung von Screening, Diagnostik und Therapie der Depression

Anwender  -  Ärztinnen und Ärzte aller Versorgungsbereiche, Kooperationspartner im Gesundheitswesen, Patientinnen und Patienten

Geriatrische Relevanz  -  häufigste psychische Störung in der Geriatrie

Syndrombezug  -  geriatrietypisches Syndrom

Altersbezug  -  in Diagnostik (Hinweis auf GDS-15) und Therapie nur mäßig berücksichtigt, Gründe für erhöhtes Nebenwirkungsrisiko der Antidepressiva bei älteren Menschen im Anhang

Einbezug von Ko-/Multimorbidität  -  Therapie der Komorbidität von Depression und kardiovaskulären und zerebrovaskuläre Erkrankungen, Tumorerkrankungen, Diabetes mellitus; Chronische Schmerzerkrankungen sowie Demenz und Morbus Parkinson werden beschrieben, Differentialdiagnostik zur Demenz 

Weiteres  -  keine Beteiligung von geriatrischen Fachgesellschaften an der Entwicklung; keine Hinweise auf  assoziierte Funktions-, Aktivitäts- und Teilhabestörungen; keine Aussagen über Zugang zu Versorgungsstrukturen für immobile Patientinnen und Patienten

​Ersteller  -  Bundesärztekammer (BÄK), Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) sowie: Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK), Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ), Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen (DAG SHG), Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG), Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin (DEGAM), Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG), Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM), Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung (DGK), Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN), Deutsche Gesellschaft für Nephrologie (DGfN), Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft (DGP), Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. (DGP), Deutsche Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation von Herz- Kreislauferkrankungen (DGPR), Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin undÄrztliche Psychotherapie (DGPM), Deutsche Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften (DGRW), Deutsche Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG), Deutsches Kollegium für Psychosomatische Medizin (DKPM), Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) [German Sleep Society] (DGSM), Deutsche Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie e.V. (DGTHG)

​Quelle  -  www.awmf.org

​Verfügbarkeit  -  Langfassung und umfangreiche Patienteninformationen sowie Foliensatz und Leitlinienreport abrufbar

​Gültigkeit  -  bis 10/2024

Zielgruppe  -  Patientinnen und Patienten  mit chronischer Links- und Globalherzinsuffizienz und deren akute Dekompensation in der sektorenübergreifenden Versorgung

Ziele  -  Stärkung der patientenzentrierten Versorgung; adäquate Therapie der Grunderkrankungen; Implementierung wiederholter edukativer Elemente zur Verbesserung des Selbstmanagements und der Adhärenz; Optimierung der Therapie zur Vermeidung von Dekompensationen und Krankenhauseinweisungen; verbesserte Koordination aller an der Versorgung Beteiligten (interdisziplinäre Versorgung, Palliativversorgung, sektorenübergreifende Versorgung)

​Anwender  -  ärztliche und nichtärztliche Berufsgruppen, die an der Versorgung dieser Menschen in allen Sektoren beteiligt sind: Ärztinnen und Ärzte der Fachrichtungen Allgemeinmedizin, Innere Medizin, Kardiologie, Kardiochirurgie, Pneumologie, Nephrologie, Diabetologie, Geriatrie, Psychotherapie, Psychosomatische Medizin, Rehabilitations- und Palliativmedizin, Apotheker, Pflegende

Geriatrische Relevanz  -  häufige geriatrische Komorbidität mit altersabhängiger Prävalenz

Syndrombezug  -  gering

Altersbezug   -  Inzidenz und Prävalenz der chronischen Herzinsuffizienz ist stark altersabhängig

Einbezug von Ko-/Multimorbidität  -  eigenes Kapitel zu Komorbiditäten. Multimorbidität bei Diagnostik und Therapie umfassend berücksichtigt. Besonderer Hinweis auf kognitive Beeinträchtigung und Demenz. In der weiterführenden Diagnostik Geriatrisches Assessment empfohlen; geriatrische Aspekte bei pharmakologischen Empfehlungen berücksichtigtomorbiditäten umfassend berücksichtigt, geriatrische Aspekte bei pharmakologischen  Empfehlungen berücksichtigt

​Weiteres  -  eigenes Kapitel zu kardialer Kachexie, Sarkopenie, Frailty sowie zur palliativmedizinischen Versorgung

​Ersteller  -  Bundesärztekammer (BÄK), Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF), Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) in Zusammenarbeit mit: Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ), Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin (DEGAM), Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM), Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK), Deutsche Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauferkrankungen (DGPR), Deutsche Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG), Deutsche Röntgengesellschaft (DRG), Deutsches Kollegium für Psychosomatische Medizin (DKPM), Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin (DGN), Deutsche Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften (DGRW), Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention e.V. (DGSP), Gesellschaft für Phytotherapie (GPT), Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin e.V. (DGEM), Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde e.V. (DGZMK)

Quelle​  -  www.awmf.org

Verfügbarkeit  -  Langfassung, Patientenleitlinie, Kurzinformationen und Leitlinienreport verfügbar

Gültigkeit   -  bis 03/2024

​Zielgruppe  -  Menschen mit chronischer KHK in der ambulanten, stationären und rehabilitativen Versorgung

Ziele  -  Optimierung der Versorgung von Patientinnen und Patienten mit KHK; Verlässliche Definition des Notwendigen und Angemessenen in der Diagnostik, Therapie und Rehabilitation; Stellung der Patientinnen und Patienten stärken; Effizienzsteigerung und damit Kostendämpfung im Gesundheitswesen

​Anwender   -  Ärztinnen und Ärzte der Allgemeinmedizin, Kardiologie, Innere Medizin, Herzchirurgie, Radiologie, Nuklearmedizin, Physikalische Medizin und Rehabilitation, Psychosomatik, Ernährungsmedizin, Schlafmedizin sowie nicht-ärztlichen Fachberufe etc.

Geriatrische Relevanz   -  altersassoziierte Erkrankung

​Syndrombezug  -  nein

​Altersbezug  -  wird bei Therapieempfehlungen explizit beachtet, rehabilitative Empfehlungen nicht altersabgestuft

​Einbezug von Ko-/Multimorbidität  -  bei Risikostratifizierung und Empfehlung von Interventionen / Medikamenten berücksichtigt

Weiteres  -  keine Beteiligung von geriatrischen Fachgesellschaften an der Entwicklung, Zugang zu Versorgungsstrukturen für immobile Patientinnen und Patienten nicht geregelt

​Ersteller   -  Bundesärztekammer (BÄK), Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF), Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) in Zusammenarbeit mit: Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ), Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG), Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRAEC), Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin (DEGAM), Deutsche Gesellschaft für Angiologie - Gesellschaft für Gefäßmedizin (DGA), Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCh), Deutsche Gesellschaft für vaskuläre und endovaskuläre Chirurgie (DGG), Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM), Deutsche Gesellschaft für Wundheilung und Wundbehandlung (DGFW), Deutsche Röntgengesellschaft (DRG), Fachkommission Diabetes Sachsen (FKDS)

Quelle  -  www.versorgungsleitlinien.de

​Verfügbarkeit  -  Kurz- und Langfassung vollständig auf den Internetseiten der Nationalen Versorgungsleitlinien, Patientenfassung

Gültigkeit  -  abgelaufen seit 10/2011

​Zielgruppe  -  Patientinnen und Patienten mit Diabetes Typ 2

​Ziele  -  Vermeidung von Komplikationen und die Steigerung der Lebenserwartung und Lebensqualität, Steigerung der Rate von regelmäßigen Untersuchungen, Ausschöpfung präventiver und therapeutischer Möglichkeiten, die den Heilungsverlauf von Fußläsionen optimieren können, Ausschöpfung diagnostischer Möglichkeiten in ggf. auch bereichsübergreifenden Behandlungsteams

​Anwender  -  Ärztinnen und Ärzte und kooperierende Gesundheitsberufe, Patientinnen und Patienten

​Geriatrische Relevanz  -  unabhängiger Hauptrisikofaktor für Fußkomplikationen bei Diabetes ist das Alter

​Syndrombezug  -  Problematik der Immobilität und Sturzgefahr bei Umsetzung der Therapien werden nicht problematisiert

​Altersbezug  -  gering

Einbezug von Ko-/Multimorbidität  -  Neuropathie und pAVK werden mit berücksichtigt, auf Sehstörungen wird besonders hingewiesen, weitere altersassoziierte Erkrankungen werden nicht berücksichtigt

Weiteres  -  keine geriatrische Fachgesellschaft beteiligt, Zugang zu den empfohlenen Versorgungsstrukturen für immobile Patientinnen und Patienten bleibt unklar