Unter einem Assessment wird allgemein die standardisierte und dokumentierte Einschätzung des gesamten gesundheitlichen Status in seinen körperlichen, seelischen und sozialen Aspekten auf den Ebenen von Körperstruktur, Körperfunktion, Aktivität und Teilhabe verstanden.
Im engeren Sinne versteht man unter Assessment die systematische Erhebung eines funktionellen Status in bestimmten Bereichen zu einem definierten Zeitpunkt mit standardisierten Instrumenten, die als Assessmentinstrumente bezeichnet werden.
Besondere Bedeutung hat das Assessment im Bereich der Geriatrie wegen der Notwendigkeit einer umfassenden Betrachtung zur Erfassung des Behandlungsbedarfs vor dem Hintergrund genereller Erhebungsprobleme i.S. eines Underreporting.

Diagnostik im Sinne der ICF der WHO,
das Erkennen von Risikopatienten und Risikokonstellationen und
die standardisierte Erfassung von Fähigkeiten und Beeinträchtigungen als Grundlage eines therapeutisch-rehabilitativen Gesamtkonzeptes, des zielgerichteten Einsatzes des therapeutisch-rehabilitativen Teams und der Evaluation und Verlaufskontrolle der therapeutisch-rehabilitativen Interventionen.

Screening zur Erfassung von Auffälligkeiten und Risiken, welche ein spezielles Vorgehen erfordern
Basisassessment zur Erfassung definierter Körperfunktionen bzw. Aktivitäts- und Teilhabebereiche
​Spezifische Assessment zur notwendigen Vertiefung bei besonderen Problemstellungen